Zahnärzte Dr. Mangelkramer und Dr. Hock im Portrait
 
 

Was ist eigentlich Kieferorthopädie?

Durch Kieferorthopädie lassen sich Zahnfehlstellungen "regulieren", also schief stehende Zähne gerade stellen und in ihrer Position im Kiefer verändern. Mit den als "Spangen" bekannten kieferorthopädischen Geräten werden Kräfte auf die Zähne ausgeübt, die diese in eine entsprechende Position verrücken.

Hierbei verwendet man - je nach Stadium der Zahnregulierung und Schweregrad der Fehlstellung - verschiedene Techniken zum Bewegen der Zähne.

Herausnehmbare Geräte, sogenannte Platten oder Aktivatoren, werden ganztägig oder nur nachts und wenige Stunden oder ausschließlich nachts eingesetzt.

Festsitzende Spangen bestehen aus auf die Zähne aufgeklebten "Brackets" (viereckige Metallteile) oder "Bändern" (Metallringe, die um einzelne Zähne herum befestigt werden) und einem Führungsdraht, der mit Gummiringen an den Brackets oder Bändern befestigt ist.

Zahnregulierung bei Kindern und Erwachsenen

Fehlstellungen der Zähne lassen sich keineswegs nur im Kindesalter behandeln. Zwar ist die Regulierung vor und während der Pubertät oft einfacher, dennoch gibt es kein "Höchstalter", um schief stehende Zähne in ihrer Position zu verändern.

Auch bei Erwachsenen ist es also "nie zu spät", für eine ästhetisch schöne Zahnstellung zu sorgen. Wir beraten Sie gerne.

Noch im Kiefer stehende, "verlagerte Zähne"

Mitunter wachsen Zähne während der Gebissentwicklung im Kiefer, bleiben also unter dem Zahnfleisch "stecken" und erreichen die Mundhöhle nicht oder nicht vollständig. Häufig liegen sie sogar unter anderen Zahnwurzeln quer oder im Gaumenknochen. Diese "verlagerten Zähne" können durch die Kombination chirurgischer und kieferorthopädischer Techniken dennoch in die Zahnreihe eingeordnet werden.