Gesundheitstipp

Säuren (z.B. in Säften) können ihre Zähne angreifen...

Dr. Udo Hock
Dr. Martin Mangelkramer
Dr. Christian-Andreas Mangelkramer
Zahnärzte

Langangerweg 27a
92224 Amberg

Tel 09621 | 64 665

Was ist eigentlich Kieferorthopädie?

Kieferorthopädie bezeichnet die Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Sie ist in jedem Alter möglich, wird aber vorwiegend im Kindes- und Jugendalter durchgeführt. Auch im Erwachsenenalter werden zunehmend Behandlungen ausgeführt.

Eine Therapie wird nötig bei:

  • angeborenen Erkrankungen im Kopf- und Halsbereich
  • Zahnunterzahl und Störungen beim Zahndurchbruch
  • Fehlstellungen von Ober- und Unterkiefer (d.h. einer der Kiefer ist zu schmal/breit oder zu weit vorne/hinten im Kopf eingelagert)
  • zu wenig Platz im Zahnbogen 
  • evtl. zu langer Schnullernutzung, bei Daumenlutschen oder Mundatmung
  • frühzeitigem Zahnverlust im Milchgebiss

Durch eine kieferorthopädische Behandlung in unserer Zahnarztpraxis in Amberg können oben genannte Fehlstellungen korrigiert werden.

Kieferorthopädische Behandlung

Die Therapie erfolgt abhängig von der Art der Fehlstellung, vom Alter des Patienten und von der aktuellen Bezahnung mittels herausnehmbarer oder festsitzender Apparaturen (sogenannter „Spangen“). Diese bewegen die Zähne und sorgen für eine korrekte Einstellung der Verzahnung.

In engmaschigen Kontrollterminen wird der Behandlungsverlauf begutachtet und die weitere Therapie festgelegt. Die Behandlung ist abgeschlossen, wenn die jeweiligen Fehlstellungen beseitigt sind.

Welche Behandlungsgeräte für unsere Patienten nötig sind, wird erst nach ausführlicher Diagnose, Planung und Besprechung individuell entschieden.

Beginn und Dauer der Behandlung

In der Regel beginnt der Großteil der Behandlungen vor dem Erreichen der Hauptwachstumsphase und beim Zahnwechsel der Seitenzähne (bei Mädchen ab dem 11. - 12. Lebensjahr, bei Jungen ab dem 13. Lebensjahr). Einzelne Fehlstellungen bedingen eine therapeutische Intervention schon in ganz jungen Lebensjahren (6. - 10. Lebensjahr). Die Behandlungsdauer variiert je nach Ursache zwischen einem Jahr und bis zu vier Jahren.

Auch im Erwachsenenalter können kieferorthopädische Behandlungen nötig sein und in unserer Praxis durchgeführt werden.

Arten von Zahnspangen

Herausnehmbare Zahnspangen sind kieferorthopädische Geräte zur Behandlung von Zahnfehlstellungen vor allem im Übergang zwischen Milchgebiss und Erwachsenengebiss. Diese bestehen aus einer Kunststoffbasis, sowie aus Halte- und Federelementen aus Draht und Drehschrauben.

Lose Spangen gibt es in zwei Varianten: sogenannte funktionskieferorthopädische Geräte für Ober- und Unterkiefer als zusammenhängende Spange oder zwei getrennte Geräte für jeden Kiefer einzeln (Platten).

Herausnehmbare Spangen werden ganztägig, nachts und wenige Stunden am Tag oder ausschließlich nachts eingesetzt.

Lose Spangen werden individuell für jeden Patienten in unserem eigenen Labor angefertigt. Auf Wunsch können wir den Kunststoffteil der Spange farbig gestalten.

Festsitzende Spangen sind kieferorthopädische Geräte zur Behandlung von Zahnfehlstellungen vor allem im bleibenden Gebiss. Sie bestehen aus Brackets, welche mit Kunststoff auf die Zähne geklebt werden, aus Bändern (Metallringe, die v.a. um die Backenzähne herum befestigt werden) und einem Führungsbogen, der mit Gummiringen an den Brackets oder Bändern befestigt ist. Zusätzlich können je nach Fehlstellung noch andere Hilfsmittel in eine feste Spange integriert werden (z.B. Außenbogen, Innenbogen, Gaumenbogen).

Bei Fragen zum Ablauf einer kieferorthopädischen Behandlung stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Zahnregulierung bei Kindern und Erwachsenen

Fehlstellungen der Zähne lassen sich keineswegs nur im Kindesalter behandeln. Zwar ist die Regulierung vor und während der Pubertät oft einfacher, dennoch gibt es kein "Höchstalter", um schief stehende Zähne in ihrer Position zu verändern.

Auch bei Erwachsenen ist es also "nie zu spät", für eine ästhetisch schöne Zahnstellung in unserer Praxis zu sorgen. Wir beraten Sie dahingehend gerne.

Noch im Kiefer stehende, "verlagerte Zähne"

Mitunter wachsen Zähne während der Gebissentwicklung im Kiefer, bleiben also unter dem Zahnfleisch "stecken" und erreichen die Mundhöhle nicht oder nicht vollständig. Häufig liegen sie sogar unter anderen Zahnwurzeln quer oder im Gaumenknochen. Diese "verlagerten Zähne" können in unserer Praxis durch die Kombination chirurgischer und kieferorthopädischer Techniken dennoch in die Zahnreihe eingeordnet werden.